Was darf eine Arbeitsrechtsschutzversicherung kosten?

Die Arbeitsrechtsschutzversicherung Kosten können sich bei den am Markt angebotenen Tarifkombinationen immens unterscheiden. Da der Arbeitsrechtsschutz immer, zumindest mit einer Privatrechtsschutzversicherung angeboten wird, gilt es verschiedene Anbieter und deren abgesicherten Leistungsumfang miteinander zu vergleichen. Bei unserem Onlinevergleich der Testsieger stellen wir aus diesem Grund über 60 Tarife gegenüber, um eine adäquate Entscheidungsgrundlage zu schaffen. Um zur Vergleichsdarstellung zu gelangen, klicken Sie auf den Button “Jetzt Arbeitsrechtsschutzversicherungen vergleichen”. In der dann erscheinenden Eingabemaske lediglich noch den Absicherungsumfang und alle relevanten Daten eingeben und schon finden Sie die passenden Tarife aufgelistet.

Dipl.-Vw. Lars Weiland

Arbeitsrechtsschutz Vergleich

  • Über 60 Tarife, transparent & übersichtlich
  • Vom Fachmann bewertet!
  • Direkt online abgesichert

Rechtsschutz ist teurer als Hausrat- oder Haftpflichtversicherung

Rechtsschutzversicherungen sind im Unterschied zu anderen sogenannten „Sachversicherungen“, zum Beispiel der Hausratversicherung oder der private Haftpflichtversicherung, teurer. Während der Versicherungsnehmer bereits eine private Haftpflichtversicherung für 50 Euro im Jahr abschließen kann, muss er für eine Rechtsschutzversicherung, die nur den Privat- und Berufsrechtsschutz enthält, schon 100 Euro und mehr pro Jahr einplanen. Je nach zusätzlichen Tarifbausteinen kann diese Prämie sogar noch deutlich steigen. Gesamtprämien für einen Vollschutz ohne Selbstbehalt von 300 Euro und mehr sind keine Seltenheit. Hierbei ist des Weiteren zu berücksichtigen, dass erhebliche Leistungsunterschiede trotz vergleichbarer Prämien möglich sind. Ein umfassender Vergleich lohnt also immer. Ein für Arbeitnehmer wichtiger Teilbereich ist der sogenannte Arbeitsrechtsschutz. Die Kosten für eine Arbeitsrechtsschutzversicherung – so wird sie landläufig genannt, die Tarifbezeichnung ist allerdings Berufsrechtsschutz – ist allein nicht zu bestimmen, da sie immer in Kombination mit einer Privatrechtsschutzversicherung abgeschlossen werden muss. Als Unterkategorie des Berufsrechtsschutzes ist der Bereich Arbeitsrechtsschutz kostenlos im Berufsrechtsschutz enthalten.

Unterschied Berufsrechtsschutz und Arbeitsrechtsschutz und die Kosten

Der Unterschied zwischen diesen beiden Kategorien wird deutlich, wenn man den Leistungsumfang betrachtet.Die Rechtsschutzversicherung zahlt innerhalb des Arbeits Rechtsschutz Leistungen für folgende Fälle:


  • Rechtsstreitigkeiten, die auf Fragen des Mutterschutzes oder Jugendschutzes beruhen

  • Auseinandersetzung wegen eines fehlerhaften Arbeitszeugnisses oder der Aushändigung von Arbeitspapieren

  • Kündigungsschutzklagen, Verhandlungen zu Abfindungen oder Einsprüche gegen ungerechtfertigte Abmahnungen oder Versetzungen mit Gehaltseinbußen

  • Einklagen von Gehalt oder Ansprüchen aus Urlaubs- oder Weihnachtsgeld

  • Aber auch: Fragen rund um das Verhältnis als Arbeitgeber von Haushalts- und Pflegehilfen


Während die Arbeitsrechtschutz Versicherung die Fragen rund um das Verhältnis Arbeitgeber zu Arbeitnehmer aufgreift, erstreckt sich der Berufsrechtsschutz darüber hinaus. Hierzu gehören:


  • Streitigkeiten mit dem Rentenversicherungsträger, wenn es zum Beispiel um die Auseinandersetzung bei Erwerbsunfähigkeits- oder Altersrente geht

  • Auseinandersetzungen mit der Agentur für Arbeit


Für diese Leistungen, also Berufs- und Arbeitsrechtsschutz zusammen, verlangt die Versicherungsgesellschaft eine Prämie, die ungefähr 30 Prozent der Gesamtprämie vom Kombinationspaket mit der Privatrechtsschutzversicherung ausmacht. Dieser Anteil ist bei den meisten Versicherern gleich.

Was macht beim Arbeits Rechtsschutz Kosten aus?

Es sind nur einige wenige Kriterien, die eine unterschiedliche Kostenstruktur bedingen. Diese sind im Wesentlichen:


  • Höhe der Versicherungssumme

  • Höhe des Selbstbehaltes je Schadenfall

  • Besondere Einschlüsse in die Police, zum Beispiel Mobbing

  • Klauseln für die Übernahme gewisser Kosten, zum Beispiel Rechtsberatung oder Prozesskosten bereits bei dem Angebot eines Aufhebungsvertrages anstatt erst bei einer Kündigung


Es ist daher sinnvoll, bereits im Vorfeld die Leistungsmerkmale bei Arbeitsrechtsschutz im Vergleich zu prüfen, um die Prämienunterschiede klar herausfiltern zu können. Es ist nicht immer sinnvoll, einen Vertrag nur wegen der niedrigsten Prämie zu wählen, wenn die Leistungen nicht passen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist entscheidend, ansonsten zahlt der Versicherungsnehmer am Ende drauf.


Übrigens: Der Anteil für den Arbeitsrechtsschutz ist in der Steuererklärung absetzbar. Hierfür braucht es allerdings eine Bestätigung der Versicherung über den Betrag für diesen Teilbereich.

Autor: Dipl.-Vw. Lars Weiland - Google+